Die Zehn Gebote in verschiedenen Variationen


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Die Zehn Gebote nach Martin Luther ("Altdeutsch/Mittelhochdeutsch")
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Das erste Gebot

Du solt kei(n) frembde(n) gott an betten.
(Du sollst keinen Fremden Gott anbeten)
Allgemeines:

Der Text stammt von der Zehn-Gebote-Tafel aus der Lutherhalle in Wittenberg,
die 1516 von Lucas Cranach dem Älteren für die Ratsstube im Rathaus gemalt wurde.

Das zweite Gebot

Du solt gots name(n) nit vnnütz in dein munt nemen.
(Du sollst Gottes Namen nicht unnütz in deinen Mund nehmen)

Das dritte Gebot

Du solt den feihr tag hailigen.
(Du sollst den Feiertag heiligen)

Das vierte Gebot

Du solt vatter vnd mutter eren.
(Du sollst Vater und Mutter ehren)

Das fünfte Gebot

Du solt niemant dötten.
(Du sollst niemanden töten)

Das sechste Gebot

Du solt nit vnkeusch sein.
(Du sollst nicht unkeusch sein)

Das siebte Gebot

Du solt nit stehlen.
(Du sollst nicht stehlen)

Das achte Gebot

Du solt kein falsch gezeugnus geben.
(Du sollst kein falsches Zeugnis geben)

Das neunte Gebot

Du solt kains anderen gutt begeren.
(Du sollst keines anderen Gut begehren)

Das zehnte Gebot

Du solt keins andern gemahel begeren.
(Du sollst keines anderen Gemahl begehren)

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